Psychologische Praxis 
       Psychotherapie / Hypnose          

Hilfe bei Angststörungen ( Ängste / Phobien / Panik / Panikattacken) Angstzustände

Angst und ihre Symptome  Angstzustände

Angst ist ein ganz normales Gefühl. Angst zu verspüren in Situationen, die bedrohlich erscheinen ist eine völlig gesunde Reaktion. In Extremsituationen sichern Angstzustände das Überleben. Aus diesem Grund erhöht sich im Zustand der Angst die körperliche Leistungsfähigkeit (Muskeltätigkeit, Herzfrequenz)  und die Konzentration, um angemessen reagieren zu können und damit, die drohende Gefahren für Körper, Psyche und Leben abzuwenden.  Typische Symptome der Angst sind Herzrasen, Herzklopfen, Mundtrockenheit, Schwitzen, feuchte Hände, Schwindel, Kloß im Hals, Zittern, Muskelanspannung, Verspannungen, Harndrang, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Erröten, Atemnot und nervöse Unruhe. In gefährlichen Situationen ist Angst deshalb sinnvoll und überlebenswichtig.  Angsterkrankungen Angstzustände 

Wie entstehen Angststörungen? 

Manche Menschen sind für die Entwicklung von Angststörungen anfälliger als andere. Dies kann sowohl durch den biologischen, als auch durch den sozialen Hintergrund bedingt sein. Frühkindliche Erfahrungen oder ungelöste Konflikte können die Entwicklung einer Angststörung begünstigen. 

Die Auslöser können dabei banal erscheinen (Auslachen im Unterricht, veränderte Lebensbedingungen) oder auch gravierende, traumatische Ereignisse, (wie Unfall oder Tod eines geliebten Menschen) sein. Manchmal reicht es auch, unbeteiligter Beobachter einer entsprechenden Situation gewesen zu sein, um eine Angststörung auszulösen. 

Wann ist eine Angst eine Angststörung? Phobie Panik Angst Panikattacke

Eine Angststörung liegt dann vor, wenn Angstsymptome auftreten, ohne dass eine erkennbare Gefahr droht. Das heißt nicht, dass diese Angst dann behandlungsbedürftig ist. Es gibt Ängste vor bestimmten (ungefährlichen) Tieren, Situationen (Prüfungsangst, Spritzenangst, Redeangst), Menschen, Bewertungen (Angst zu versagen oder abgelehnt zu werden (Bindungsangst). Die Liste der Objekte oder Begebenheiten vor denen Ängste entwickelt werden können, kann hier nicht vervollständigt werden. Eine behandlungsbedürftige Angststörung liegt dann vor, wenn Sie, wegen ihrer Angst, ihr Leben nicht mehr so leben  können, wie Sie es gerne möchten, weil Sie einige, wesentliche Lebensbereiche ihrer Angst unterordnen. Eine derartige Angststörung ist keine Seltenheit. Allein in Deutschland befinden sich jährlich ca. 1 Million Menschen wegen einer Angststörung in Behandlung.  Angstzustände behandeln 

Wesentliche Formen der Angsterkrankungen Phobien, Panik

Phobie Prüfungsangst, Angst zu versagen

Die Phobie ist eine Angst vor bestimmten Situationen ( z.B.: die soziale Phobie ist die Angst vor sozialen Situationen ), Objekten oder Tieren. Zum Beispiel Agoraphobie (Angst vor offenen Plätzen), Angst vor Spinnen, Aerophobie (Flugangst oder Höhenangst), Emetophobie (Angst vorm Erbrechen), Klaustrophobie (Platzangst), Mysophobie (Angst vor Ansteckung), Dentophobie (Angst vorm Zahnarzt), Hypochondrie (Angst vor Krankheiten), Karzinophobie (Angst an Krebs zu erkranken), Angst vor Dunkelheit, Angst vor dem Autofahren. Die phobische Angst lässt sich also auf bestimmte Angstauslöser eingrenzen.  

Panik / Panikattacken

Die Panik ist eine extreme Form der Angst. Panikattacken sind dadurch gekennzeichnet, dass die Angstsymptome plötzlich, anfallsartig und meist ohne erkennbaren Grund, auftreten. Betroffene haben das Gefühl, keine Kontrolle mehr über sich zu haben und entwickeln eine Angst vor der Angst.  

Aufrechterhaltung der Angst Ängste überwinden

Ist die Angst erst einmal aufgetreten, kommt es häufig zu angsterhaltenden Faktoren. Das erscheint oft widersinnig, denn, die Betroffenen möchten ihre Angst ja loswerden. Wie schon der Volksmund sagt: "Gebranntes Kind scheut das Feuer".  Ein typisches Bewältigungsmuster ist die Vermeidung des Angstauslösenden Reizes. Das ist auch kein Problem, solange der Angstauslöser sich leicht vermeiden läßt, ohne den Alltag einzuschränken. Wenn aber Alltagssituationen immer häufiger vermieden werden bzw. das Leben der Angst untergeordnet wird, ist die Vermeidungsstrategie nicht mehr zielführend, sondern sie verstärkt die Angst. Im Extremfall werden wichtige Lebensentscheidungen der Angst untergeordnetMit zunehmender Häufigkeit und gefühlter Unkontrollierbarkeit, wächst dann auch die Angst vor der Angst. Die Lebensqualität der Betroffenen wird durch den sozialen Rückzug immer mehr beeinträchtigt. Nebenerkrankungen ( wie Depressionen, Persönlichkeitsstörungen, Schlafstörungen, psychosomatische Erkrankungen, soziale Vereinsamung) können sich einstellen. Phobien Panik Panikattacken

Denken Sie daran, was dem "gebrannten Kind" entgeht, wenn es ein Leben lang das Feuer scheut! Es wird nie die vielfältigen, angenehmen Seiten, wie die Wärme und das angenehme Licht des Feuers kennenlernen und es wird nie lernen, das Feuer zu seinen Zwecken benutzen und zu beherrschen! Angst bewältigen, Ängste überwinden

Selbsthilfe bei Angststörungen Angstzustände behandeln

Da ein wesentliches Symptom der Angst die muskuläre Anspannung ist, sind Entspannungstechniken (Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training, Tiefenentspannung, Selbsthypnose, Meditation) ein gutes und ebenso einfaches Mittel zur Selbsthilfe. Sie helfen, die körperlichen Symptome zu mindern und geben den Betroffenen, zumindest zunächst für diesen Bereich, das Gefühl der Kontrolle zurück. Regelmässig angewendet können Angstsymptome  vermindert und manchmal überwunden werden. Oft versteckt sich hinter der Angst ein verborgener Konflikt und die Anwendung von Entspannungstechniken kann einige Symptome mildern aber die Betroffenen verspüren doch noch einen nicht unerheblichen Leidensdruck, so dass es ratsam ist, sich professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen und therapeutische Angebote zu nutzen. Bleibt eine Angststörung langfristig unbehandelt, ergeben sich häufig weitere,  psychische Beeinträchtigungen (Persönlichkeitsstörungen, Schlafstörungen, psychosomatische Störungen, Zwänge und soziale Vereinsamung). Dann sollten Sie unbedingt fachliche Unterstützung suchen. Dort können Sie auch Anleitungen zur Selbsthilfe erhalten.   

Angsttherapie

Für die Behandlung von Ängsten gibt es verschiedene, therapeutische Möglichkeiten. Die Angsttherapie, die von den deutschen gesetzlichen Krankenkassen bevorzugt finanziert wird, ist die Verhaltenstherapie. Die Statistik zeigt, dass diese Form der Angstbehandlung nicht für jeden Betroffenen zielführend ist. Als Heilpraktikerin für Psychotherapie, kann ich die therapeutischen Methoden frei wählen und bin an keine einschränkenden Vorgaben der Krankenkassen gebunden. Ich bevorzuge in meiner Arbeit mit Angststörungen tiefenpsychologische Verfahren, (Arbeit mit dem inneren Kind, Hypnose, systemische Therapie) in Verbindung mit Elementen aus der Schematherapie und körperorientierten Methoden, wie die Klopftherapie. Die Klopftherapie ist auch eine gute Selbsthilfemöglichkeit bei Ängsten.  

In der Therapie zur Überwindung der Angst ist es zunächst sinnvoll zu analysieren, wann und warum die Angst entstanden ist. Welche Funktion hatte sie zum Zeitpunkt der Entstehung? Die Ursachenerforschung ist zwar sinnvoll, aber nicht zwingend notwendig. Im Laufe der Therapie finden Sie Mittel und Wege (innerer Notfallkoffer), wie Sie zunächst mit der Angst umgehen können, bis der Teil der Angst, den Sie in ihrem Alltag nicht benötigen, sich nach und nach aus ihrem Leben verabschieden kann. 

Weitere Informationen oder einen Termin für ein unverbindliches Erstgespräch erhalten Sie unter (Tel. 05204 / 8 88 31 77 oder 015232738919) oder füllen Sie hierzu einfach mein Kontaktformular aus

 
 
 
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