Psychologische Praxis 
       Psychotherapie / Hypnose          

Soziale Phobie / Soziale Angst  

Wer unter einer sozialen Phobie leidet, hat eine grundsätzliche Angst, in sozialen Situationen beobachtet oder ungünstig bewertet zu werden. Hinzu kommt die Angst, dass andere Personen ihre Angst bemerken könnten. Deshalb versuchen Menschen, die unter einer sozialen Angst leiden, ihre Symptome (zittern, erröten, schwitzen..) zu verbergen oder Kontakte zu vermeiden. Die soziale Angst ist kein Phänomen unserer Zeit. Wahrscheinlich gibt es die Symptome der sozialen Phobie, seit Menschen in Gruppen miteinander in Beziehung treten. Bereits der griechische Arzt und Philosoph Hippokrates (460-370 v. Chr. ) beschrieb einen seiner Patienten mit deutlichen Symptomen der sozialen Phobie: "Er mied jeden Kontakt aus Angst, schlecht behandelt zu werden, sich zu blamieren oder mit seinen Gebärden oder durch sein Reden aus dem Rahmen zu fallen, oder sich übergeben zu müssen." Derzeit leiden, nach Schätzungen, ca. 5-10% der Bevölkerung in Deutschland unter einer sozialen Phobie. 

Symptome der sozialen Angst / sozialen Phobie

Die Symptome der sozialen Phobie zeigen sich in gefürchteten, sozialen Situationen. Es handelt sich um typische Angstsymptome, wie Erröten, zittern, Schweißausbrüche, trockener Mund, Herzrasen, Übelkeit, Harndrang, Atemnot, Engegefühl in Brust oder Bauch und ggf. einer Panikattacke. Meist besteht ein ungünstiges Selbstbild mit Gedankenmustern, nichts wert zu sein, nicht gut genug zu sein oder irgendeinen vermeindlichen inneren oder äußeren Mangel zu haben, den die Betroffenen vor anderen Menschen verstecken möchten, wobei sie diesen angeblichen Mangel oft gar nicht genau definieren können.  

Ursachen und Entstehung einer sozialen Phobie / sozialen Angst

- Ängste der wichtigsten Bindungspersonen spielen bei der Entwicklung einer sozialen Angst eine wichtige Rolle. Bindungspersonen, die selbst unter einer sozialen Phobie leiden, geben diese oft unbewusst an ihre Schützlinge weiter. 

- beschämende Beobachtungen oder eigenen Erfahrungen können eine soziale Phobie auslösen. Häufig finden sich entsprechende Auslösesituationen im Bildungsbereich. Manchmal reicht es schon aus, zu beobachten, wie eine Mitschülerin oder ein Mitschüler vor der Klasse ausgelacht wird. Aus dieser Erfahrung heraus resultiert dann eine negative Erwartungshaltung für die nächste, entsprechende soziale Situation, in der Betreffende Angst vor Beobachtung, Kritik, Ablehnung oder negativer Bewertung entwickeln.  

- kritische Lebensereignisse oder Traumatisierungen können eine soziale Phobie zur Folge haben

 Hartnäckigkeit des Bestehens der sozialen Angst / sozialen Phobie

Eine soziale Phobie löst sich selten von selbst auf. Das Vermeidungsverhalten der Betroffenen führt zur Aufrechterhaltung der Sozialangst und zur Verschlechterung der individuellen Lebensqualität durch immer stärkere Eingrenzung des persönlichen Aktivierungsfeldes.  

Risiken einer unbehandelten sozialen Angst / sozialen Phobie 

Da sich die soziale Angst meist nicht von selbst verabschiedet und die Betroffenen auch nicht jeder sozialen Situation, die ihnen unangenehm ist, aus dem Weg gehen können, suchen sie nach "Angstregulierern". Dies sind dann meist Beruhigungsmittel, Alkohol oder andere Drogen bzw. Suchtmittel. Dann beginnt häufig ein Teufelskreis...

Überwindung oder Linderung der Sozialen Phobie

Hilfreiche Mittel sind tiefenpsychologische Therapiemethoden, wie die Hypnose und systemische Therapie in Verbindung mit der Klopftherapie

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